Das 2 Jahr beginnt nun! Teil 1

Guten Morgen ihr Lieben,

die letzte Woche war meinerseits wirklich sehr anstrengend und es war privat viel los,weswegen es auch erst heute einen neuen Beitrag gibt.Dies bitte ich vielmals zu entschuldigen aber naja,das Leben läuft nunmal nicht immer nach Plan und manchmal findet man auch keine Zeit,auch wen man gerne würde.Letztes mal haben meine Kollegin und ich angefangen euch von unserem jeweiligen ersten Ausbildungsjahr zu erzählen. Heute geht es mit einer kurzen Zusammenfassung meines zweiten Ausbildungsjahres weiter.
Man konnte in beiden Berichten schon gut rauslesen was für eine Verantwortung man bereits als Schüler im ersten Lehrjahr haben kann,und das es unserer Meinung nach alles andere als gut ist eigentlich. Im zweiten Jahr gab es sowohl in der Praxis als auch in der Schule eine Veränderung für mich. Ich wechselte auf einen neuen Wohnbereich und in der Schule bekam ich eine neue Klassenlehrerin,dazu später mehr.Der neue Wohnbereich an sich war erst mal keine so große Umstellung,es lief ja alles genauso ab wie im alten auch.Nur musste man sich jetzt wieder an neue Kollegen gewöhnen.Meine neue Wohnbereichsleitung war wirklich sehr nett,bei ihr bekam ich auch schnell das Gefühl,das sie sich bemüht den Schülern zu helfen.Sie wollte zB immer Wissen,wie weit wir in der Schule sind,wann Praxisbesuche anstehen,was ich dafür an Material und Hilfe brauche…ect.Ich war positiv überrascht,das es auch so laufen kann.Das ich nun,da ich ja im Prinzip wieder „neu“ war,auch erstmal keinen Bereich mehr alleine machen musste,machte die Sache besser.Im Spätdienst war ich zwar gegen Hälfte des zweiten Jahres wieder regelmäßig alleine für einen Wohnbereich zuständig,,aber es fiel mir nicht mehr so schwer.Es mag zwar seltsam klingen,aber irgendwann war ich an einem Punkt,wo ich mich dran gewöhnt hatte vieles alleine zu machen.Auf den Rest des Teams (mit ein paar Ausnahmen,aber die gibt es immer) konnte ich mich auch verlassen wen was war
.Im zweiten Jahr lernte ich übrigens auch meine liebe Kollegin und Freundin kennen,mit der ich diesen Block betreibe (eine wirklich lustige Geschichte),was das arbeiten auch nochmal viel entspannter machte.
Schulisch war,außer wie oben genannt meinem Klassenlehrerwechsel,nicht viel los. Der Stoff wurde anspruchsvoller in vielen Fächern,aber ich kam gut mit.Meine neue Lehrerin war,meiner Meinung nach,absolut super.Sie wusste wie sie mit der Klasse umgehen muss und wie sie uns was vermitteln konnte. Wir hatten auch unser zweites Seminar,ein „Sterbeseminar“.Es war ziemlich aufwühlend teilweise sich so viel mit dem Thema Tod und Sterben zu beschäftigen,ich finde allerdings das es gerade in unserem Beruf ein so wichtiges Thema ist.Außerdem hatten wir zwei Außeneinsätze,einmal im Krankenhaus (das Praktikum habe ich übrigens dort gemacht wo ich heute auch arbeite,auf einer geriatrischen Station) und im ambulanten Pflegedienst (bzw die Schüler die im ambulanten Dienst arbeiteten gingen in die stationäre Pflege).Ich war bei der Diakonie und kann sagen,ich will zwar nicht im ambulanten Dienst arbeiten,aber es war eine Bereicherung. Ich war zwei Wochen mit der Wundmanagerin unterwegs und konnte wirklich viel ,gerade zum Thema Wunden,was es in unserem heim so gut wie nie gab,mitnehmen.
Zusammenfassend kann man sagen,es war ein Jahr mit vielen Änderungen,neuen Erfahrungen und bei dem Gedanken,das bald das letzte Jahr anbrechen würde,wurde einem ganz anders.
Nächstes mal kommt dann der dritte und letzte Teil meines Ausbildungsberichts, bis dahin dürft ihr euch schon auf den zweiten Teil meiner Kollegin freuen .

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Das erste Lehrjahr Teil 2

Hey ihr lieben,
Somit beginne ich nun meine Erfahrungen aus dem 1 Lehrjahr.
Ich muss aber noch weiter ausholen weil ich habe meine erste Ausbildung als Krankenpflegehelfer gemacht weil ich damals noch zu jung war. Somit habe ich mein erstes Jahr in einem Krankenhaus gearbeitet. Ich war nach dieser Ausbildung auch sehr glücklich dort nicht mehr hinzugehen. Aber von vorne. Ich habe diese Ausbildung begonnen und war erstaunt zu sehen wie der Betrieb in einem Krankenhaus so abläuft. Meine Fachbereiche waren größtenteils die Innere Medizin. Es war sehr interessant zu sehen wie die Diagnostik dort gross geschrieben wurde. Ich habe in dieser Zeit viele nützliche Sachen gelernt, aber ich denke was dass wichtigste war ist zu lernen das ich nicht in einen Klinik möchte. Die Massenabfertigung und das oftmals unmenschliche Verhalten habe mich zu dieser Meinung geführt. Nicht alle waren so aber der Grossteil. Aus diesem Grund habe ich nach einem Jahr die Ausbildung in der Altenpflege begonnen. Ich bin dann in ein Heim gekommen und dies war ganz anders als in einer Klinik. Da habe ich die Unterschiede radikal gesehen, es hat mir gut zu sehen dass die Menschlichkeit dort höher angesetzt war. Obwohl ich dann durch den Personalnotstand früh gemerkt habe das man sich selbst schützen muss um nicht ausgenutzt zu werden. Ich hätte auch ein anderes Schulsystem als meine Kollegin. Ich hätte unter der Woche Schule. Dies war für mich auch schon im ersten Lehrjahr sehr hilfreich weil ich gelernt habe mich zu organisieren. Wir lernten die gleichen Sachen und als man dann so weit war durfte man auch nicht mehr nur pflegen. Man durfte dann Insulin verabreichen usw. Als es dann soweit ging das ich als Schülerin im ersten Lehrjahr die Medikamente selbständig verteilen sollte musste ich schlucken. Weil soweit fühlte ich mich nun wirklich nicht. Es würde alles verharmlost und unter den Teppich gekehrt. Wenn die Bewohner dann doch mal eine Frage zu einem ganz bestimmten Medikament hatten musste ich die Fachkraft holen. Was natürlich auch schon mehr als unangenehm empfunden wurde. Aus diesem Grund würde ich heute jedem Schüler raten diese Sachen erst durchzuführen wenn er sich 100 Prozent sicher ist diese Aufgaben adäquat und sicher zu händeln. Der Personalnotstand war auch dort sehr hoch und es wurden aufeinmal Dienste getauscht ohne der Person Bescheid zu geben. Dies habe ich alles mit mir machen lassen, heute würde ich mich wehren. Aber als Schüler traut man sich einfach nicht sehr viel zu. Was ich aber als Bilanz aus dem ersten Lehrjahr ziehen könnte war das ich selbständig Arbeiten konnte und mir viel selbständig angeeignet habe. Dies sehe ich als Grössen Vorteil an.
So dies war es jetzt erstmal von meiner Seite aus innerhalb dieser Woche bekommt ihr noch das 2 Lehrjahr aus der Sicht von meiner Lieben Kollegin.

Das 1 Lehrjahr aus der Sicht der lieben Kollegin

Letztes mal haben wir darüber geschrieben,wieso wir uns für unseren Job entschieden haben.Heute will ich anfangen zu berichten,wie es so war,als ich gerade frisch ins 1 Lehrjahr kam.Ausbildung wird hier auch von Zeit zu Zeit ein wichtiges Thema sein,den dazu gibt es sicherlich auch genug zu sagen.
Ich persönlich hatte,außer einem zweiwöchigem Praktikum in einem Krankenhaus und eben in dem Heim,wo ich später gelernt habe,absolut keine Vorerfahrung in der Pflege gehabt damals.Umso mehr hofft man da natürlich auf eine entsprechende Anleitung,jemand,der einem die Unsicherheit ein bisschen nimmt.Meine Ausbildung startete im Oktober 2013 mit dem Schulblock,der immer z4 Wochen ging,manchmal auch nur 3.Zum schulischem Teil gibt es eigentlich nichts groß zu sagen,man fand recht schnell Anschluss und es war zuerst einmal ein leichter Einstieg.Man sollte sich Gedanken machen,wieso man sich für diese Ausbildung entschieden hat,was man denkt,was auf einen zukommt und was für Wünsche,Erwartungen und Ängste man hat.Meine Klassenleitung war,zu meiner Erleichterung,wirklich sehr nett und äußerst kompetent,und konnte uns,gerade was unsere Ängste anging,gute Ratschläge geben.Den Schulblock über lernte man noch die anderen Dozenten kennen und es ging auch erst mal viel darum,sich als Klasse zusammen zu finden.in den letzten 2 Wochen begannen wir dann damit,pflegerische Grundlagen zu lernen.Das ging von der Teilwaschung am Waschbecken,über Baden und duschen,bis hin zur Ganzkörperwäsche im Bett.Selbstverständlich gehörte da auch so was wie Mundpflege dazu und wie man eine Person unter Berücksichtigung verschiedener Einschränkungen am besten An-und Auskleidet.Wie man Personen am besten in den Rollstuhl mobilisiert übten wir in unserem Übungsraum,den wir in der Schule hatten.Essen und Trinken war dann auch schon ein Thema,beispielsweise wie Ich jemanden im Bett richtig aufsetze,damit die Person sich nicht verschluckt oder wie ich richtig essen anreiche.Das waren so ganz grob die ersten Themen des ersten Schulblocks,mit jedem weiterem steigerte sich der Stoff,den wir durchnahmen und wurde,als dann Anatomie sowie Krankheitslehre dazu kam,auch immer komplexer.Selbstverständlich kamen dann auch schon erste Pflegewissenschaftliche Themen dran wie zB verschiedene Pflegemodelle (Krohwinkel ganz am Anfang im ersten Block noch).Mitte des ersten Jahres hatten wir auch unser erstes Seminar mit dem Thema „Kommunikation“,das über 2 Tage ging.Ich empfand die Schulzeit immer als sehr angenehm und deutlich stressfreier.
In der Praxis waren die ersten Tage noch recht entspannt,ich konnte meinerseits sagen,das ich eine gute Anleiterin zugeteilt bekam.Sie versuchte auf mich einzugehen und das in der Theorie gelernte auch praktisch zu üben.Leider verließ sie uns Mitte des ersten Lehrjahres,meine neue Anleiterin war zwar deutlich strenger,aber ebenso kompetent und bemühte sich.Meine Kollegen waren alle sehr nett und freundlich und jeder versuchte mich,so gut er es konnte,zu unterstützen.Dennoch stellte ich als Azubi schnell fest,das am besten alles schnell-schnell gehen sollte und es gab mehr als eine Situation,wo es die Zeit nicht zuließ mir irgendwas zu zeigen oder zu erklären.Oft hieß es dann auch „Mach das einfach so-und-so“.Bis auf die Körperpflege und Sachen wie Essen anreichen,sowieso andere Hauswirtschaftliche Tätigkeiten,durfte ich die erste Zeit noch nicht viel machen.Als wir dann zB das Thema Diabetes durch hatten durfte ich auch,unter vorheriger Kontrolle meiner Anleitung,ob ich alles richtig mache,Blutzucker messen und Insulin spritzen.Vor allem,wen jeweils der Praxisbesuch anstand (wir hatten pro Lehrjahr zwei Praxisbesuche mit immer anderen Themen) merkte ich,das ich schnell lernen muss,auch alleine zurecht zu kommen und mich selbst zu organisieren.Ich konnte zwar immer mit Fragen kommen,aber wirklich Zeit um mit mir alles vorzubereiten oder durchzugehen gab es eher weniger,vielleicht mal vereinzelt ein paar Stunden.Einerseits war es ganz gut um ein gewisses Gefühl für Organisation und Zeitmanagement zu bekommen,anderseits war es nicht wirklich das,was man als Schüler,der noch so neu in dem Beruf ist,erwartet und braucht.Natürlich hatte ich ebenso Verständnis für die Kollegen,den ich sah ja,was tagtäglich für ein Stress war,und wen dann noch so was wie Personalmangel dazu kommt,wovon man in diesem Haus deutlich sprechen konnte,dann war man irgendwann auch als Schüler an einem Punkt,wo man sich auch schon nicht mehr wirklich getraut hat irgendwas zu verlangen.Wobei das natürlich ein Fehler ist-ich würde heute jedem Schüler raten,auf seine Rechte zu bestehen,die er zweifellos hat.Das Recht auf eine Anleitung,auf Unterstützung und das man sich Zeit für ihn nimmt und mit ihm übt,die Theorie in der Praxis umzusetzen.Gegen Ende des ersten Jahres ging es in dem Haus dann auch mit der Erwartung an mich so weit,das ich schon einen Wohnbereich mit 16 Bewohnern alleine versorgen musste.Und ja,ich denke man kann wirklich davon sprechen,das sie erwartet haben das ich sowas können muss.Es waren zum Großteil zwar relativ pflegeleichte Bewohner (ich denke,daher kam die Erwartung zustande,das ich das schon schafft,sind ja alles „leichte Bewohner“),aber man kann sich vorstellen,das dies natürlich nicht die Norm sein sollte.Als Schüler ist man vielleicht mit so was noch relativ schnell überfordert und ich hörte seitens der Bewohner mehr als einmal den Satz „Was,sie als Schülerin müssen uns ganz alleine versorgen?Das ist ja Wahnsinn“.
Was die Medikamente betrifft,lief es so,das eine Fachkraft sie stellte (wir hatten sie in Bliestern),die Tropfen richtete und austeilte.Es kam einmal zur Sprache,das,wen sie gerichtet sind von der Fachkraft,ich diese auch Austeilen könnte ruhigen Gewissens,wogegen ich mich aber strikt weigerte.Jedenfalls hatte ich gegen Ende des ersten Lehrjahres schon wesentlich mehr Verantwortung,als man zu diesem Zeitpunkt haben sollte.Fand ich das schlimm?Irgendwie schon,den so sollte es nicht sein.Ich hätte mich genauso gut weigern können,vielleicht auch sollen,aber ich tat es nicht.Deswegen will ich mich nicht beschweren,den im Nachhinein muss ich sagen,hat mir diese frühe Verantwortung,die mir aufgetragen wurde,auch viel geholfen.Wichtig ist,und das habe ich auch so gehandhabt,das man immer sofort sagt,wen es einem zu viel wird und auf Hilfe besteht,wen man sie braucht.Ich bin der Meinung,das ich heute nicht so gut organisiert und strukturiert wäre,wie ich bin,wen es so nicht gelaufen wäre.Das war so die grobe Reflexion meines ersten Lehrjahres-stressig,turbulent,und anders als Erwartet,aber auch mit vielen schönen Momenten mit Kollegen und Bewohnern und einer Menge neuem Wissen.

Nächstes mal geht es weiter mit dem 2 Lehrjahr,bis dahin dürft ihr euch noch auf den Bericht meiner lieben Kollegin und deren Reflexion ihres 1 Lehrjahres freuen,den es voraussichtlich am Samstag geben wird.

Warum ich diesen Beruf ergriffen habe Teil 2

Warum ich diesen Job ergriffen habe?
Das ist eine grosse Frage die immer wieder gestellt wird und für die es so viele Antworten gibt. Ich habe das erste mal Kontakt mit der Pflege gehabt in Form eines Schulpraktikums. Das war in einem Krankenhaus und danach wollte ich unbedingt Krankenschwester werden. Dies war in der 9 Klasse. Und danach häuften sich die Erfahrungen und nach 4 Jahren kann ich diese Erfahrungen in Worte fassen. Ich bin in diesem Beruf weil ich denen eine Stimme geben möchte die es alleine nicht schaffen sich zuäussern, weil ich denen einen Körper geben möchte weil sie sich nicht selber bewegen können und weil ich mich für diese Menschen erinnern möchte die sich nicht mehr erinnern können. Aus diesem Grund bin ich in der Pflege. Aus diesem Grund stehe ich trotz schlechter Bezahlung morgends auf und gehe zum Dienst. Weil ich ein Teil von einem Grossen System bin das am laufen gehalten werden muss für genau diese Menschen. Alte und Kranke Menschen wird es immer mehr geben aber leider nicht genug Pfleger. Darum fragt man sich immer wer pflegt uns einmal wenn wir alt und krank sind? Diese Frage wird viel zu wenig gestellt. Aus diesem Grund wollen wir in diesem Blog auch viele pikante Themen anschneiden um genau für diese Menschen zu kämpfen weil Sie es nicht mehr selbst tun können.  

 Warum habe ich mich für diesen Job entschieden ? Teil 1

Ich arbeite jetzt seit etwas mehr als 4 Jahren in der Pflege.Während dieser Zeit hat mich eine Frage,egal ob sie von den Bewohnern/Patienten,von Angehörigen,Freunden,der eigenen Familie oder weil man sie sich selbst oft genug stellt,begleitet:

Wieso habe ich mich für diesen Beruf entschieden?

Es ist kein Geheimnis,das die Bezahlung nicht wirklich gerecht ist für das,was wir täglich leisten,von den Arbeitsbedingungen mal ganz zu schweigen in manchen Heimen und Kliniken.

Dennoch gibt es,wie in jedem anderem Beruf auch,etwas,das einen täglich aufstehen lässt und weshalb einem der Beruf Spaß macht.Ich wusste damals als es um die Berufswahl ging,das ich in den sozialen Bereich wollte,weil ich gerne mit anderen Menschen arbeite und sowas wie ein Bürojob zB einfach nichts für mich wäre.Ich habe anderen Menschen schon immer gerne geholfen,hatte selbst auch eine pflegebedürftige Oma,um die ich mich teilweise mit gekümmert habe.So kam es das ich,nachdem meine erste Ausbildung leider nicht klappte,ein Praktikum in einem Pflegeheim in meiner Stadt machte.Entgegen meiner Erwartungen machte es mir Spaß,mit älteren Menschen zu arbeiten,sie zu versorgen und unterstützen wo sie Hilfe brauchen und sie auf ihrem Weg zu begleiten.Viele der Senioren die ich kennenlernen durfte hatten einiges zu erzählen,oft traurige Geschichten,manches mal aber genauso interessante.Außerdem finde ich es immer schön,wen man für die Arbeit die man tut auch mal ein ehrliches lächeln und ein „Danke“ bekommt.Während der Ausbildung kam dann noch der medizinische Teil dazu,was ich persönlich spannend finde.Es gibt so viele interessante Krankheitsbilder und so viel darüber zu lernen.Auch ein wichtiger Aspekt mitterweile für mich in der Pflege zu arbeiten,ist weil es viel zu viele Menschen gibt die nicht in der Pflege arbeiten sollten und dies doch tun. Ich möchte es besser machen und einen kleinen Teil Menschlichkeit & Verständnis weitergeben.Das ist mir in der vergleichsweise „kurzen“ Zeit in der ich in dem Beruf arbeite bewusst geworden.

Nach dem Praktikum bekam ich das Angebot,dort eine Ausbildung zu machen,und so bin ich in die Pflege gekommen.Es wäre gelogen zu sagen,das es eine absolut fehlerfreie Entscheidung war,den wie man weiß bringt der Beruf nicht nur schöne Seiten mit sich.Aber dazu werden wir uns in kommenden Beiträgen mehr äußern.

Worum es eigentlich geht

Ich habe diesen Blog begonnen  weil ich auf ein heikles  Thema aufmerksam machen möchte. Es geht um mein Leben in der Pflege. Ich bin eine Altenpflegerin und habe lange darüber nachgedacht über dieses Thema zuschreiben. Aber ich denke es müssen mehr junge Menschen die Courage besitzen um mit diesem Thema an die Öffentlichkeit zutreten. Damit die Pflege ein Gesicht bekommt und sich vielleicht etwas verändert. Damit die Menschen da draussen hinter die Fassaden eines Altenheimes oder Krankenhauses schauen können.  Aus diesem Grunde schreibe ich diesen Blog zusammen mit einer guten Freundin und geschätzten  ehemaligen Arbeitskollegin. Deswegen werden auf diesem Blog beide Seiten Altenheim und Krankenhaus vertreten sein.